Berichte

ATLAS MOUNTAINS (Teil 1) von Marc Fähnrich und Andre Spänle

Für unsere Jungs Andre & Marc hieß es dieses Jahr einen Saisonstart der etwas anderen Art. Ab nach Afrika an den legendären Bin el Ouidane und hinein in ein vierzehntägiges marokkanisches Abenteuer.
Der lang ersehnte Saisonstart sollte nach dem lang anhaltenden Winter in Deutschland für beide etwas ganz besonderes werden.
In Teil 1 nehmen die beiden euch mit in eine atemberaubende Bilderstory.

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Es ging los! Mit 140 kg Gepäck sollte es für uns beide von Frankfurt- Hahn nach Marokko gehen. Mit in den Taschen über 60kg Boilies. In den ersten Tagen am See lernten wir schnell eine Grundregel, fliege niemals ohne Watstiefel nach Marokko. Wir waren froh an alles gedacht zu haben und erleichterte unser Angeln erheblich.

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Wir entschieden uns Richtung French-Bay zu fahren. Der Bereich um Juri Irland war erst wenige Tage nach der lang anhaltenden Dürre frisch unter Wasser. Welche Ausmaße der schnell ansteigende Wasserstand für uns noch gehabt hat, erzählen wir im weiteren Verlauf.
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Wir entschieden uns unsere sechs zur Verfügung stehenden Ruten strategisch im gesamten Areal um Juri- Irland in verschiedenen Wassertiefen von 1-6m zu verteilen. Unsere Motivation war es, alle sechs Ruten auf unterschiedlichen Spods mit Fisch zu aktivieren.
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Gekeschert! Andre machte am Montagmorgen mit einem kleinen Schuppi den Anfang und fing auf seine äußere Ruten seinen ersten Afrikaner. Der Bann war gebrochen. Für uns beide sicherlich einer der wertvollsten Angelmomente.
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Kurze Zeit später meldete sich auch Marc´s Rute in 1.5m Wassertiefe mit einem kleinen afrikanischen Kämpfer. Die flachen Spod´s liefen auf Mais gut an. Wir waren uns sicher alles nimmt jetzt seinen Lauf und fütterten etwas mehr Mais nach und mischten geringen Mengen Liva Dumbels hinzu. Wir wollten die Fische langsam an unsere Boilies gewöhnen.
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Unser kleiner Maistopf war in den ersten Tagen sicherlich viel zu klein um die benötigten Mengen Mais schnell abzukochen. Wir entschieden uns den Mais so weich es ginge zu kochen, um die gesamte Attraktivität rauszuholen. So kochten wir diesen gut an, ließen diesen über Nacht ziehen und kochten diesen im Anschluss richtig weich durch.
Improvisieren war angesagt, die zur Verfügung stehenden Mittel waren gering!
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Maiskette in Verbindung mit farbigen Fluo Poppaz sollten nicht nur für den Anfang unsere Erfolgsköder sein! Wann genau große Hookers ins Spiel kommen sollten, darüber waren wir uns noch im Unklaren, denn wir wollten erst einmal ein paar Fische auf die Habenseite bekommen und warteten auf den richtigen Moment unsere Taktik umzustellen.

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Gut gehakt! Die unberührten Fischmäuler waren teilweise auffällig weich. Doch unser Endgame machte guten Job und wir kescherten jeden Run sicher füreinander ab. Eingespielt wie ein altes Ehepaar hatten wir nach wenigen Stunden Angeln unser Automatismen eingespielt.
Run- Wathose- Kescher- Matte…...
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Wetterwechsel von Badehose ab in die Winterkleidung, auch das kann der Atlas sein!
Mit dem Wetterwechsel sollten unsere etwas tiefer Ruten anlaufen. Wir fütterten wenige Stunden vor dem Tiefdruckgebiet großflächig einige Kilos Boilies und Mais in unserem Areal indem unsere Ruten drei, vier, fünf, sechs lagen. Tiefen 3-6m auf wenig Struktur.
24 Stunden kein Piep! Doch nach circa 30 Stunden ohne Fisch schienen die Fische das Futter gefunden zu haben. Marc mit einem ersten besseren Schuppi auf Boilie.
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In Deutschland heutzutage fast undenkbar, ein offenes Lagerfeuer unter einer fest geschlossenen Wolkendecke. Wir genossen die ersten Abende an unserer gebauten Lagerfeuerstelle.
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Das Tiefdruckgebiet sollte weiter anhalten und das spürten die Fische gewaltig. Marc mit einem weiteren schönen Schuppi. Unser Taktik ging voll auf und wir konnten mittlerweile mit vier Ruten Fische fangen. Doch die tiefsten Ruten waren weiterhin stumm. Das täglich steigende Wasser (am Tag bis zu 1 Meter) macht uns weiter unser Probleme vor Ort.
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Unser Camp mittlerweile kurz vor der Wasserkante. Ihr erinnert euch an Bild 1?
Unsere täglich wechselnden Bedingungen meisterten wir im Nachhinein spielend.
Wie wichtig es ist aktiv zu bleiben, haben wir wieder einmal in diesem Trip gesehen.
Am Morgen darauf movten wir ca. 70m weiter nach Oben.
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Es muss an den großen Stauseen nicht immer das Boot sein. Auch die Spod´s im aufgewühlten Wasser, mit überschwemmten Spinnen, Käfern und Gräsern so legte Andre eine seiner flachen Ruten mit der Hand aus. Wenige Hände Mais und Boilies über den Hakenköder und zurück an Land.
Die Rute war scharf!
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Wenige Stunden nach dem händischen Auslegen rennt Andre’s Rute wieder ab! Die in 2m tiefem Wasser gelegte Rute bringt uns den ersten und letzten Spiegelkarpfen des Trips hervor!
Wir waren sowas von Happy eine kleine arfrikanische Perle gefangen zu haben.
Doch schaut selber, Andre mit einem makellosen Spiegler.
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Die Tiefdruckphase war mittlerweile vorüber, doch so richtig warm wurde es so irgendwie nicht mehr. Doch das machte uns nichts aus, denn mittlerweile fischten wir aktiv mit allen sechs Ruten. Die Fische waren in unserem Gebiet. Es schien so, dass es immer kleine Grüppchen waren, die unsere Futterspods aufsuchten.
So konnte Andre zur Hälfte unseres Trips den ersten richtig guten Fisch fangen.
Zur Fotosession bereit fing es wieder einmal an kurzzeitig stark zu Regnen. Ab in die Sling und warten...
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Andre hielt den ersten richtig guten Schuppenkarpfen in die Kamera. Die Stimmung konnte zwischen uns beiden nicht besser sein! Es schien als hätten wir unser Taktik nach viel Zweifel und ständig wechselnden Bedingungen richtig gewählt!
Die Boiliefische vom Bin el Ouidane standen auf die Badgers BestLiva & Nut2Bad Dumbels.

Was die beiden in der zweiten Wochenhälfte alles erlebten erfahrt in in Teil 2 auf unserer Blogseite.
Bis dahin bester Grüße aus dem Badgersbau

Marc Fähnrich & Andre Spänle

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