Berichte

Fließende Erfolge am Bach - Jakob auf der Karpfenjagt am Salmonidenbach

Die letzten vier Wochen standen voll im Zeichen meiner Abiturprüfungen. Doch ich wäre nicht der, der ich bin, hätte ich nicht auch in dieser Zeit regelmäßig Stunden am Wasser verbracht. Lediglich mit einer sechs Fuß Rute und Allem restlich nötigen im Raptor-Sack verstaut drehte ich meine Bahnen fast täglich an den Ufern eines Baches, der sich nur unweit meiner Schule, am Rand der Stadt entlangschlängelt. Nicht ohne hintergedanken.

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Vor drei Jahren verbrachte ich fast jede freie Minute hier. Große Hechte, Barsche, Döbel und auch Karpfen bis knapp 30 Pfund traf ich hier an. Und das, obwohl es ein Salmonidengewässer ist. Wie solche Fische ihren Weg hierher fanden ist mir immer noch ein Rätsel. Doch mein kleines Paradies verschwand recht schnell. Einige Kochtopfangler mussten es spitz gekriegt haben, und leerten das idyllische Bachstück in nullkommanichts.

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Dieses Frühjahr spazierte ich des öfteren mit meiner Freundin in diesen Gefilden. Zu meiner Überraschung entdeckte ich wieder einige Karpfen. Zwar kleinere und einige hundert Meter flussab, der Reiz war trotzdem sofort wieder da.

Die Herausforderung war es, in oft kaum einer Stunde Angeln, einen der Bachnomaden zu finden und zu fangen. Natürlich gab es mehrere Rinnen und Pools, welche besonders erfolgversprechend waren und meistens Fische beherbergten.


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Hier griff ich mit sehr simplen Mitteln an.

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Die neuen FeedCloudz arbeiten im Stillwasser hervorragend, wie schon Florian Woldt in seinem Update zeigte und erklärte. Auch ich bediente mich hier deren enormen Attraktivität. Befeuchtet man das Groundbait etwas mehr und presst die Ballen entsprechend stärker, erreichen die Ballen auch in strömendem Wasser problemlos den Boden.


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Innerhalb weniger Minuten lösen sich diese nun auf und hinterlassen eine Futterspur. Die Schwimmenden Partikel locken stromab schwimmende Fische herauf, die Schwereren setzten sich als unwiderstehliche Futterspur in die Steinritzen und nageln die Karpfen, Döbel und Barben förmlich am Gewässergrund fest.


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Tatsächlich gelang es mir so fast immer die meisten Karpfen eines Gumpens oder einer Rinne in kürzester Zeit auf einen Fleck zu ziehen und ihnen effektiv einen Köder zu präsentieren. Dabei verkomplizierte ich nichts.


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Ein durchlaufendes 30gr Birnenblei und ein geflochtenes, ca 30cm langes Haarvorfach mit einem 16er Nut2Bad Hooka oder einem FluoPoppa erfüllten den Zweck. Bisse wurden sowieso zuverlässig über die Spitze signalisiert und mit einem Anhieb quittiert. 

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Der Clou besteht in der Verwendung von ToughDough. Meinen Hakenköder sowie das Blei ummantle ich mit ToughDough.


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Das schafft zusätzliche Attraktion. Zudem schwemmt der Nut2Bad Teig extrem schnell aus, und wird schneeweis. Schnelle Bisse garantiert! Ein weiterer Vorteil entsteht durch die neuen Druck-Verschlüsse unserer Teigtüten. Eine Tüte ist schnell im Rucksack verstaut und hält mir einige Sessions. Ohne auszutrocknen.

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Der kurzen Angelzeit entsprechend wurde auch meine Ausrüstung angepasst. Eine 6 Fuß „Dwarf“ Rute erfüllte ihren Zweck hervorragend. Vorallem, da sie so klein ist, dass sie selbst im Schulzeug Platz fand.

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Trotz des kleines Gewässers, verwendete ich eine 40er Schnur. Die Fluchten der kleine Kämpfer waren teilweise dermaßen Brutal, dass ich um jedes Deut Tragkraft dankbar war. Mehr brauchte es auch nicht. Eine Astgabel als Rutenablage und Handlandung ersetzten Banksticks und Kescher.

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Mit dieser wirklich simplen Taktik wurden fast alle meiner Mittagspausen und Stündchen am Bach mit Erfolg gekrönt. Das Gewicht war hier vollkommen irrelevant. Spaß stand an absolut erster Stelle.

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Greetz Jakko

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