Berichte

Axel Lambach: Revanche am Altrhein

Nachdem meine letzte Altwassersaison mit über 20 Nächten nur einen Karpfen auf die Matte brachte, entschied ich mich in diesem Jahr, meinen Fokus erneut auf diese speziellen Gewässer zu richten. Unter dem Motto: Ganz oder gar nicht, konzentrierte ich mich auf ein circa 200 Hektar großes Rheinverbindungsgewässer.

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Das Angeln an den umliegenden Baggerseen sollte lediglich als Lückenfüller dienen und phasenweise für den nötigen Motivationsschub sorgen, wenn die Altwasserangelei erfolglos war oder aber, die Hochwasser mal wieder alle Pläne zerschlugen.
So ging es bereits Anfang März die ersten Male auf das Wasser um grobe Strukturen zu erkunden und die vermeidlichen Laichplätze zu finden.

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Leider blieb das erwartete Schmelzwasser im Frühjahr aus, erst Mitte Mai begann der Wasserstand deutlich über Normalnull zusteigen und die interessanten Überschwemmungsbereiche bekamen schlussendlich genug Wasser, um dort einen Versuch zu starten.
Schnell wurden zwei große Buchten ausgemacht, die in den größten Überschwemmungsbereich des Gewässers führten und eine maximale Wassertiefe von 1,4m nicht überschritten.
Aktiviert habe ich die Plätze zunächst mit großen Mengen Partikeln. Gefüttert wurde dann eineinhalb Wochen lang, jeden zweiten bis dritten Tag, großflächig mit großen Tigernüssen, gesalzenen 24er und 28er Nut2Bad und tennisballgroßen Teigkugeln.

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Als ich Anfang Juni den ersten Ansitz plante, schienen die Bedingungen perfekt zu sein. Die Außentemperatur kletterte sogar über die 35 Gradmarke und die befütterten Plätze hatten seit fast drei Wochen den gewünschten Wasserstand.
Auf die Spots kamen ein 18er Basemix Pop Up am Multirig und ein handgerollter Nut2bad Hooka Big Ball, dazu je noch eine Hand voll 24er Murmeln und etwas Teig.

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Pünktlich mit dem Einbruch der Dunkelheit meldete sich der Bissanzeiger der Poppa-Rute. Nach hartem Drill konnte ich den ersten kleinen Schuppi landen. Noch während ich die Rute wieder frisch machte, meldete sich der andere Bissanzeiger und es begann eine ereignisreiche Nacht. Bis zum Sonnenaufgang konnte ich insgesamt sechs Fische landen, darunter auch meinen ersten 20Kg+ Fisch aus einem Rheinverbindungsgewässer sowie meinen ersten wunderschönen Wildkarpfen!

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Trotz der schlaflosen Nacht mit unzähligen Schnakenstichen war ich von den Ereignissen absolut überwältigt und konnte mein Glück kaum fassen. Ich hatte die Fische voll erwischt, sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort abgegriffen und sogar beide Futterplätze zum Laufen bekommen. Die Tatsache, dass ausschließlich Milchner mit deutlichen Laichspuren auf der Matte lagen, bestätigte meine Vermutung.

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Leider meinten es die folgenden Wochen weniger gut mit mir. Der schnell sinkende Rheinpegel sorgte dafür, dass die Fische die Flachwasserbereiche wieder verließen und ich sie in den kommenden Sessions nicht mehr ausfindig machen konnte. Einige Blanks am Altwasser waren das Resultat.
Jetzt im Hochsommer kehre ich dem Altwasser den Rücken zu und schaue freudig und mit großen Erwartungen auf den Herbst, in der Hoffnung noch den ein oder anderen Rheinbullen in meinen Armen halten zu dürfen.


Bis dahin, viel Erfolg am Wasser!
Euer Axel

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