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Sebastian Redlich: Der ECON rockt den Norden

Zugegeben, der Norden ist nicht gerade bekannt für besonders viele große Fische. Dafür habe ich hier aber die Chance, unbekannte Karpfen zu fangen. Was ich persönlich auch unglaublich reizvoll finde, denn nicht selten sind die Fische hier schlanke alte Karpfen, die noch richtig viel wildes Blut in sich tragen.

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Oft kennen die Fische kein Angelfutter wie Boilies, höchstens das Stippfutter einzelner Angler der älteren Generation. Aus diesem Grund setze ich auf Köder, die durch ihre Lockwirkung nah an die natürliche Nahrung herankommen. Dabei stehe ich letztendlich aber vor dem Problem, dass ich Köder anbieten möchte, die zum einen diese „unerfahrenen" Fische ansprechen, gleichzeitig aber andere Friedfische im Zaum halten. Der ECON schafft in meinen Augen diesen Spagat perfekt.

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Wesentliche Bestandteile wie Fischmehl und Fischprotein treffen genau den Geschmack der Karpfen in den Kanälen und Moorseen meiner Region, weshalb ich ihm auch dann Vertrauen schenke, wenn ich nicht genau weiß, was die Fische gerade hauptsächlich fressen. In Kombination mit dem GLM oder dem Belachan Garnele als Futterboilie (Bestandteil u.a. Grünlippige Muschel bzw. fermentierte Garnelen), habe ich super Erfahrungen gemacht, denn beide Köder passen sehr gut in das natürliche Futter- bzw. Geschmacksschema der Fische und decken ein großes Nahrungsspektrum ab. Krebse, Muscheln, Schnecken und kleine Fische sind mehr als genug in meinen Gewässern vorhanden und dienen hauptsächlich als Nahrung der Karpfen, weshalb es mir wichtig ist, dass die Boilies auch solche Inhaltsstoffe beinhalten. Meine zahlreichen Erfolge mit diesen Ködern zeigen mir, dass die Karpfen diesen natürlichen Mix lieben.

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Die hohe Lockwirkung des ECON ist für mich ein weiterer Grund, weshalb ich an mir unbekannten Gewässern oft ein Rig mit diesen Baits im Wasser liegen habe. Zudem nutze ich an meinen Hausgewässern hauptsächlich die gesalzenen Variante in mindestens 24mm, die ich teilweise zusätzlich etwas nachtrocknen lasse. Dadurch halten sie auch den vielen Mitessern wie Weißfischen, Krebsen und Krabben über mehrere Stunden stand. Aus einem 24mm Boilie wird dann zwar nach und nach ein 20mm Boilie, aber auch mit dem haben Weißfische noch Probleme. Kleinere Ködergrößen führen dazu, dass Brassen und Güstern den Platz schnell leerräumen und man stetig Beifänge abhaken muss.

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Der geringe Karpfenbestand im Verhältnis zu den Unmengen an Weißfisch lässt also nur recht große Köder zu. Ein weiterer Vorteil ist: Ich kann mich darauf verlassen, dass der ECON selbst in dem oft schlammigen Untergrund und in sehr trübem Wasser zuverlässig ausschwemmt und von den gründelnden Fischen wahrgenommen und gefunden wird. Während andere Köder den Geruch des Schlammes schnell aufnehmen, riecht der ECON auch nach langer Zeit im Wasser noch intensiv. Mit ihm habe ich schon so manchen unbekannten, wilden Karpfen gefangen.

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Unterm Strich ist der ECON für mich ein absoluter Allrounder und deshalb einer meiner Lieblingsköder der immer einen Versuch wert ist! Ich wünsche euch viel Erfolg am Wasser!
Euer Sebastian

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